Verjährung von Forderungen
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Privatkunden & Masseninkasso
Offene Forderungen belasten nicht nur die Liquidität, sondern binden auch wertvolle Ressourcen in Unternehmen. Wer das Mahnwesen intern abwickelt, sieht sich oft mit einem hohem Zeitaufwand, rechtlichen Unsicherheiten und schwierigen Kundengesprächen konfrontiert. Die Auslagerung an einen spezialisierten Dienstleister kann hier eine Entlastung bringen, doch sie will auch gut überlegt sein.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Vor- und Nachteile eine Auslagerung des Mahnwesens mit sich bringt und worauf Sie dabei achten sollte
Das Mahnwesen ist ein zentraler Bestandteil des Forderungs- oder Debitorenmanagements eines Unternehmens. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn offene Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt wurden. Ziel des Mahnwesens ist es, säumige Kunden zur Zahlung zu bewegen und dadurch die Liquidität des Unternehmens zu sichern.
Zum Mahnwesen gehören unter anderem das Versenden von Zahlungserinnerungen und Mahnungen, die Überprüfung der Zahlungsfähigkeit von Kunden sowie bei Bedarf die Einleitung gerichtlicher Schritte gegenüber Schuldnern. Ein professionell geführtes Mahnwesen hilft dabei, Zahlungsausfälle zu vermeiden und entlastet das interne Rechnungswesen spürbar.
Wer das Mahnwesen an einen externen Dienstleister übergibt, entlastet die eigenen Ressourcen und profitiert von spezialisierten Strukturen. Gleichzeitig bringt das Outsourcing auch Herausforderungen mit sich. Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Vor- und Nachteile.
Das Mahnwesen auszulagern macht insbesondere dann Sinn, wenn die internen Ressourcen für ein effektives Forderungsmanagement im eigenen Unternehmen nicht ausreichen oder wenn die Verwaltung offener Forderungen einen unverhältnismäßig hohen Aufwand verursacht.
Auch bei einer großen Anzahl an Kunden und einer komplexen Forderungsstruktur ist die Auslagerung an ein Inkassobüro vorteilhaft. Insbesondere wenn unterschiedliche Zahlungsmodalitäten bestehen oder es häufig zu Forderungsausfällen kommt, unterstützt ein externer Dienstleister dabei, konsequent und professionell vorzugehen.
Für größere Unternehmen mit eigener Mahnabteilung oder eigenem Personal für das Mahnwesen kann die Beauftragung eines Inkassounternehmens ebenfalls Vorteile bieten. Beispielsweise lassen sich saisonale Auftragsspitzen oder unerwartet hohe Forderungsvolumen so abfedern. Zudem bringen externe Dienstleister spezielles Know-how insbesondere bei komplexen oder internationalen Forderungsfällen mit, das intern nicht immer ausreichend vorhanden ist.
Insgesamt bietet das Auslagern des Mahnwesens also die Möglichkeit, Zeit und Kosten zu sparen, den administrativen Aufwand zu verringern und das Forderungsmanagement professionell zu gestalten. Die Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch eine transparente Übersicht offener Forderungen und eine enge Zusammenarbeit mit dem externen Partner.
Das Mahnwesen beinhaltet das Versenden von Zahlungserinnerungen und Mahnungen, die Überwachung offener Rechnungen sowie, falls nötig, die Einleitung gerichtlicher Mahnverfahren.
Durch regelmäßige Berichte und eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienstleister behalten Sie den Überblick und können jederzeit Einfluss auf den Ablauf nehmen.
Erfahrene Dienstleister sorgen meist innerhalb weniger Wochen für eine signifikante Verbesserung der Zahlungen und entlasten dadurch effektiv Ihr Unternehmen.

Renè Hansen
Geschäftsführer Hansen Forderungsmanagement.
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